Digitales Verbraucherrecht · Verträge und Plattformen

Online-Verträge widerrufen und Abos beenden

Sie möchten einen Online-Vertrag widerrufen, ein Abo kündigen oder Ihr Geld zurückfordern? Ich prüfe Vertrag, Bestellprozess, Fristen und die Antworten des Anbieters. Auch bei mangelhaften digitalen Leistungen und gesperrten Plattformkonten unterstütze ich Sie.

Typische Situationen

Wobei ich Sie unterstützen kann

Die erste Einordnung richtet sich nach Ihrem konkreten Problem und dem Ergebnis, das Sie erreichen möchten.

Online-Vertrag widerrufen

Sie möchten sich von einer Online-Bestellung oder einem Vertrag lösen. Der Anbieter akzeptiert den Widerruf nicht oder beruft sich auf einen bereits begonnenen Leistungszeitraum.

Abo kündigen und weitere Abbuchungen klären

Eine Kündigung wird nicht akzeptiert, das Abo verlängert sich unerwartet oder der Anbieter berechnet weiterhin Leistungen.

Rückzahlung wird verweigert

Nach Widerruf, Stornierung oder mangelhafter digitaler Leistung bleibt die Erstattung aus.

Plattformkonto oder digitales Guthaben gesperrt

Der Zugang zu gekauften Inhalten, Daten oder Guthaben ist plötzlich eingeschränkt oder vollständig verloren.

Rechtliche Einordnung

Verbraucherrechte gelten auch für digitale Dienste

Bei Verträgen im Internet greifen neben den allgemeinen Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs besondere Informationspflichten und häufig ein Widerrufsrecht. Ob und wie lange widerrufen werden kann, hängt jedoch von Vertrag, Leistungsbeginn und möglichen gesetzlichen Ausnahmen ab. Bei digitalen Inhalten oder Dienstleistungen ist insbesondere wichtig, welchen Erklärungen vor dem sofortigen Leistungsbeginn zugestimmt wurde.

Auch nach Ablauf einer Widerrufsfrist können Rechte bestehen, etwa bei einer mangelhaften Leistung, einer unwirksamen Vertragsklausel, einer nicht nachvollziehbaren Preisanpassung oder einer Kündigung. Der erste Schritt ist deshalb nicht immer dieselbe Musternachricht, sondern die Einordnung von Vertragstyp, Bestellprozess, Leistungsversprechen und bisheriger Kommunikation.

Bei Kontosperrungen treffen Vertragsrecht und Plattformregeln aufeinander. Je nach Art des Dienstes können zusätzlich Transparenz-, Begründungs- oder Beschwerderegeln des Digital Services Act relevant sein. Für Zugang, Datenexport, Guthaben oder Schadensersatz gelten unterschiedliche Voraussetzungen, die getrennt geprüft werden sollten.

Prüfungsumfang

Was ich für Sie prüfe

  • Online-Verträge, Abonnements, Laufzeiten und Kündigungen prüfen
  • Widerruf, Rückzahlung und Ansprüche bei mangelhaften digitalen Leistungen einordnen
  • Unwirksame Klauseln und nicht nachvollziehbare Preis- oder Leistungsänderungen prüfen
  • Kontosperrungen bei Plattformkonten sowie den Zugriff auf Daten oder Guthaben bearbeiten
  • Außergerichtliche Aufforderungen formulieren und Verhandlungen mit Anbietern führen
  • Abgrenzen, ob Datenschutz-, SCHUFA-, Urheber- oder IT- und KI-Recht den passenderen Schwerpunkt bildet

Leistungsbereiche

Leistungsbereiche im digitalen Verbraucherrecht

Ich prüfe Vertrag, Bestellprozess, Kommunikation, Zahlungen und Plattformregeln und grenze daraus den passenden nächsten Schritt ab.

Online-Vertrag, Abo und Kündigung

Ich prüfe Vertragsschluss, Laufzeit, Verlängerung, Kündigung, Bestellbutton, Preisänderung und bisherige Abrechnung.

Widerruf und Rückzahlung

Entscheidend sind Belehrung, Frist, Leistungsbeginn, Ausnahmen und die Frage, welche Zahlungen nach Beendigung zurückzuzahlen sind.

Digitale Inhalte und Dienste

Bei Apps, Downloads, Streaming, Cloud- oder Mitgliedschaftsdiensten prüfe ich zugesagte Funktion, Mangel, Abhilfe und Vertragsbeendigung.

Kontosperrung bei Plattformen

Ich prüfe Sperrgrund, AGB, Begründung und Beschwerdewege sowie mögliche Ansprüche auf Zugang, Daten oder Guthaben.

Zur Hilfe bei Kontosperrungen

SCHUFA und Bonität

Bei falschen Einträgen und Scores prüfe ich Auskunft, Datenherkunft, Zulässigkeit, Speicherdauer, Berichtigung und Löschung.

Zum Schwerpunkt SCHUFA

Abmahnung und digitale Inhalte

Bei Filesharing, Stremio, Bildern, Musik oder Unterlassungserklärungen finden Sie die passende Prüfung im Urheber- und Medienrecht.

Zum Urheber- und Medienrecht

So läuft die Zusammenarbeit

  1. 01

    Anliegen und Ziel klären

    Bestätigung, Leistungsbeschreibung, Preis, Laufzeit, Widerrufsbelehrung und Bestellschritte bilden die Grundlage.

  2. 02

    Sachverhalt und Unterlagen prüfen

    Ich ordne Kündigung, Widerruf, Supportantworten, Abbuchungen und Fristen chronologisch ein.

  3. 03

    Optionen und Kosten besprechen

    Je nach Fall werden Beendigung, Freischaltung, Abhilfe, Datenzugang oder Rückzahlung konkret geltend gemacht.

  4. 04

    Vorgehen umsetzen

    Wenn der Anbieter nicht reagiert, besprechen wir Aufwand, Kosten und sinnvolle außergerichtliche oder gerichtliche Schritte.

Was Sie vorbereiten sollten

  • Bestell- oder Vertragsbestätigung, AGB und Leistungsbeschreibung
  • Kündigung, Widerruf, Sperrnachricht und vollständigen Support-Schriftverkehr
  • Rechnungen, Zahlungsbelege und eine Übersicht der strittigen Beträge
  • Screenshots des Plattformkontos, der Fehlermeldung oder des damaligen Bestellprozesses

Häufige Fragen

Die Antworten geben eine erste Orientierung. Für die rechtliche Bewertung sind Ihr konkreter Sachverhalt und die vollständigen Unterlagen maßgeblich.

Trifft digitales Verbraucherrecht auf mein Anliegen zu?

Digitales Verbraucherrecht ist insbesondere betroffen, wenn ein Online-Vertrag, Abo, Widerruf, eine Rückzahlung oder eine digitale Leistung streitig ist. Für SCHUFA-Einträge, Urheberrechtsabmahnungen und geschäftliche IT-Projekte bestehen eigene Schwerpunkte.

Was sollte ich bei einem Vertragsproblem zuerst tun?

Sichern Sie Bestell- oder Vertragsbestätigung, AGB, Rechnungen, Kündigung oder Widerruf und die Kommunikation mit dem Anbieter. Stellen Sie Abbuchungen und wichtige Zeitpunkte chronologisch zusammen, bevor Sie weitere Erklärungen abgeben.

Welche Rechte oder Ergebnisse kommen in Betracht?

Je nach Fall kommen Vertragsbeendigung, Freischaltung, Abhilfe, Rückzahlung, Datenzugang oder die Abwehr weiterer Forderungen in Betracht. Entscheidend sind Vertragstyp, Leistungsversprechen, Belege und das wirtschaftlich sinnvolle Ziel.

Welche Fristen oder zeitlichen Grenzen sind wichtig?

Viele Fernabsatzverträge können innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden, es bestehen aber Ausnahmen. Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht grundsätzlich erst nach vollständiger Leistung und den erforderlichen Zustimmungen erlöschen; bei digitalen Inhalten kann es unter den Voraussetzungen des § 356 BGB bereits mit Leistungsbeginn erlöschen.

Wie läuft die Prüfung ab und was kostet sie?

Nach der kostenfreien Passungsprüfung erhalten Sie vor einer rechtlichen Bewertung ein konkretes Angebot. Ob ein Vorgehen wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt besonders von Streitwert, laufenden Abbuchungen, vorhandenen Belegen und gewünschtem Ergebnis ab.

Welche Unterlagen benötigen Sie?

Wichtig sind Bestell- oder Vertragsbestätigung, AGB, Leistungsbeschreibung, Rechnungen, Zahlungsbelege, Kündigung oder Widerruf und der vollständige Support-Schriftverkehr. Screenshots des damaligen Bestellprozesses oder des Plattformkontos können die Prüfung ergänzen.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung im Einzelfall. Rechtsstand: 21. August 2026.

Standort & Erreichbarkeit

Kanzlei in Gilching bei München – vor Ort und bundesweit digital

Meine Kanzlei hat ihren Sitz in Gilching im Landkreis Starnberg, westlich von München. Ich berate Sie aus München und der Region persönlich nach Vereinbarung sowie bundesweit digital – mit einem festen Ansprechpartner vom ersten Kontakt bis zum Abschluss.

Schildern Sie mir Ihr Anliegen.

Schildern Sie Anbieter, Vertrag, Zeitablauf und das gewünschte Ergebnis. In der kostenfreien Passungsprüfung kläre ich, ob das Anliegen zu meinen Leistungen passt und ich es übernehmen kann.

Die Anfrage begründet noch kein Mandatsverhältnis und bestätigt keine Fristübernahme.